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DIN EN 12274-7:2005 erschienen

Dünne Asphaltdeckschichten in Kaltbauweise (DSK) werden zur baulichen Erhaltung von Verkehrsflächen u.a. für die Instandsetzung von Asphaltflächen eingesetzt. Das Schüttel-Abriebverfahren dient zur Bestimmung der Wasserempfindlichkeit von feinen Gesteinskörnungen bzw. des Anteils der feinen Gesteinskörnung in Gesteinskörnungsgemischen (einschließlich des jeweils darin enthaltenen Füllers) für bitumenhaltige Mischungen. Die Bestimmung der Affinität zwischen dem vorgesehenen Bindemittel nach TL PmBE-DSK und den geplanten Gesteinskörnungen kann nach DIN EN 12274-7 an DSK-Probekörpern erfolgen.
Zitat aus der Literatur:
"Es steht die sog. "Schüttel-Abriebprüfung" zur Verfügung, die im Folgenden dargestellt werden soll. Dabei wird von der praxisbestätigten Annahme ausgegangen, dass die "Sand"-Bitumen-Matrix im DSK-Mischgut den Hauptanteil am Klebeverbund des verkehrslasttragenden Gesteinskörnungsgerüsts übernimmt.
Für die Bewertung der Verträglichkeit von Bitumen und Gesteinskörnungen ist das inzwischen auf europäischer Ebene genormte Verfahren anwendbar, welches auf der Abriebprüfung von DSK-Probekörpern, die aus einer standardisierten Gesteinskörnungsfraktion und einer DSK-Emulsion hergestellt werden, beruht. Anhand des Bewertungshintergrundes "Schüttelabrieb" und "Wasserempfindlichkeit" kann so die Qualität des DSK-Mischgutes abgeschätzt werden.
Mit dieser Schüttel-Abriebprüfung ist es zudem möglich, die Eignung einer DSK-Emulsion in Kombination mit einer beliebigen Gesteinsart für bestimmte Anwendungsfälle zu überprüfen.
Es hat sich gezeigt, dass die praxisbezogene Grundlagenarbeit der Gütegemeinschaft AKB diesbezüglich äußerst erfolgreich war und mit statistischer Untermauerung durch eine "kleine Ringanalyse" in einem durch Deutschland initiierten Entwurf der Schüttel-Abriebsprüfung letztlich als EN 12274-7 auf europäischer Ebene akzeptiert und im August 2005 in deutscher Fassung veröffentlicht wurde."

Den ausführlichen Fachartikel der Autoren M. Schneider und H.J. Hager entnehmen Sie bitte der Zeitschrift "Straße + Autobahn" Ausgabe 1.2006 Seite 16-23.