Als Experten für Flugbetriebsflächen seit mehr als 60 Jahren bieten wir den Flughafenbetreibern eine umfangreiche Leistungs- und Lösungspalette an.
Maßgeschneiderte Maschine im Einsatz
Rahmenvertrag mit dem Flughafen München
Wie lassen sich Fugen auf Flugbetriebsflächen effizient, materialsparend und dauerhaft dicht verfüllen? Vor allem unter Einhaltung der Anforderungen des Wasserhaushaltsgesetzes? Mit dem Rahmenvertrag zur Beton- und Fugensanierung am Flughafen München standen genau diese Fragen im Raum. Die Lösung? Die Entwicklung einer maßgeschneiderten 2K-Vergussanlage.
Über vier Jahre hinweg übernimmt POSSEHL Spezialbau die Instandhaltung der Flugbetriebsflächen am Flughafen München, einschließlich Fugensanierung im Kaltvergussverfahren. Der Kaltverguss war eine zentrale Voraussetzung der Auftragserteilung. Um diese Anforderung erfüllen zu können – und damit den Flugbetrieb möglichst wenig zu beeinträchtigen und Sperrzeiten zu verhindern – musste eine neue Zwei-Komponenten-Vergussanlage her.
Maßgeschneiderte Zwei-Komponenten-Vergussanlage
Gesagt, getan: Speziell für München haben wir eine neue maßgeschneiderte 2K-Vergussanlage entwickelt, die nun täglich im Einsatz ist.
2K-Vergussanlagen dienen dazu, zwei flüssige Komponenten – eine Stamm- und Härterkomponente – präzise zu dosieren, homogen zu vermischen und auf einem Bauteil, einer Oberfläche oder in eine Fuge aufzutragen.
Bereits im Jahr 2024 sammelte das Team der Niederlassung Bayern erste Erfahrungen mit einer 2K-Anlage aus den Niederlanden. Diese hatte den Vorteil, dass das Mischungsverhältnis individuell programmiert werden kann. Dadurch lassen sich unterschiedliche Materialien wie SABA Sealer Field oder SABA Sealer Fast flexibel verarbeiten.
Die neue 2K-Vergussanlage bietet zahlreiche Vorteile. Einer der Wichtigsten: der erforderliche Pumpendruck wird elektrisch erzeugt. So sparen wir uns den sonst notwendigen großen Kompressor. Das vereinfacht das Handling deutlich und reduziert den logistischen Aufwand auf der Fläche. Weiterhin können bis zu 1.000 Meter vorbereitete Fugenkammern pro Stunde verarbeitet werden. Der maximale Materialausstoß liegt bei 5,1 Litern pro Minute.
Doch die Entwicklung ist damit noch nicht abgeschlossen. Geplant ist, die Anlage künftig auf einen selbstfahrenden Anhänger zu montieren, um unabhängig von einer Zugmaschine zu arbeiten.
Wir freuen uns, die Entwicklung weiter voranzutreiben und die Anlage im Einsatz kontinuierlich zu verbessern.



