Isentalautobahn – Sanierung der Betonfahrbahndecke
Arbeiten unter laufendem Verkehr

67 Tonnen EP-Mörtel verarbeitet
Arbeiten unter laufendem Verkehr

Wenn sich auf der Autobahn Risse in der Betonfahrbahndecke bilden, ist eine zeitnahe und vor allem präzise Sanierung erforderlich. So auch auf der Isentalautobahn in Höhe der Anschlussstelle Dorfen in Bayern. Vier Wochen lang war unser Team auf der A94 im Einsatz, um Schäden an der Betonfahrbahndecke zu beseitigen, defekte Fugen zu erneuern und neue Fugen zwischen den einzelnen Betonplatten herzustellen.

Warum Betonfahrbahnen instandgesetzt werden müssen

Anders als Asphaltstraßen bestehen Betonfahrbahndecken aus einzelnen Platten. Diese dehnen sich je nach Temperatur und Witterung aus oder ziehen sich wieder zusammen. Um diese Bewegungen kontrolliert abzufangen, werden gezielt Fugen in die Fahrbahn eingebracht.

Dennoch können sich im Laufe der Zeit feine Risse bilden, es kommt zu Ausbrüchen und Abplatzungen an den Plattenkanten. Um diese Schäden zu beheben und weitere zu vermeiden, ist eine regelmäßige Instandsetzung erforderlich.

Sanierung der BAB 94

Die Sanierung einer Betonfahrbahndecke erfordert Präzision und Erfahrung. Auf der A94 hat unser Team daher zunächst die beschädigten Bereiche vollständig entfernt und gründlich per Hand gereinigt. Anschließend wurden rund 67 Tonnen neuer EP-Mörtel verarbeitet. Um die Bewegung der Platten auch künftig kontrolliert aufzunehmen, wurden zudem neue Fugen hergestellt. 

Während der gesamten Bauzeit sollte der Verkehr allerdings nicht zu stark beeinträchtigt werden. Daher erfolgte die Umsetzung unter halbseitiger Sperrung je Richtungsfahrbahn. Nach rund vier Wochen, einschließlich der Wochenenden, konnten die Sanierungsarbeiten planmäßig abgeschlossen und die Fahrbahn wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden.

 

BAB 94 – Isentalautobahn

Die Isentalautobahn, offiziell Bundesautobahn A94 (BAB 94), ist ein Bauprojekt mit langer Vorgeschichte. Schon in den 1920er Jahren gab es Pläne, München und Passau miteinander zu verbinden und damit die Region Südostbayern, die umliegenden Industriestandorte sowie das Bäderdreieck im Inn- und Rottal zu stärken. Später wurde das Vorhaben immer wieder diskutiert, verschoben und angepasst. 

Heute umfasst die A94 rund 150 km zwischen München und Pocking, wobei die bestehenden Abschnitte nach und nach weiter ausgebaut und erhalten werden sollen.

Wolfgang Schöffel

Wolfgang Schöffel

Niederlassungsleiter Bayern

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Jens Weber

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