Betonbauwerke sanieren und erhalten - von Tunnel und Brücken bis zu ganzen Gebäuden
Instandsetzung bis ins Detail
Bauwerk mit neuer Substanz
Abgeplatzter Beton, hohle Stellen in der Wand, kaputte Fugen, die sich durchs Gemäuer ziehen, eine teils offenliegende Bewehrung und Graffiti am Gewölbe – der Eisenbahndurchlass „Im Schloss“ in Kreuztal-Littfeld war sichtlich in die Jahre gekommen. Um den Erhalt und die langfristige Sicherheit des Durchgangs zu gewährleisten, war eine umfassende Instandsetzung des Portal-, Flügel- und Gewölbebereiches nötig.
Vom 11. Mai bis 8. Juli 2026 setzte unser Team alles daran, die Eisenbahnüberführung „Im Schloss“ wieder auf Vordermann zu bringen.
Gründliche Vorbereitung
Zunächst richtete unser Team die Baustelle ordnungsgemäß und sicher ein. Danach begannen die eigentlichen Vorbereitungen der Instandsetzung. Dafür untersuchte unser Team alle geschädigten Bereiche und entfernte lose Betonbestandteile sowie nicht mehr tragfähiges Material. Risse, offene Fugen und Hohlstellen wurden dabei schrittweise freigelegt, sodass wir das vollständige Ausmaß der Schäden erfassen konnten. Die freigelegte Bewehrung wurde sorgfältig gereinigt und dort ergänzt, wo es erforderlich war.
Reprofilierung und Beschichtung
Im nächsten Schritt wurden die fehlenden Betonbereiche wieder aufgebaut. Mithilfe passgenauer Schalungen wurden die beschädigten Bereiche mit mineralischen Betonersatz und Spritzbeton ergänzt. So erhielt die Eisenbahnüberführung ihre ursprüngliche Form zurück und die freiliegende Bewehrung wurde dauerhaft geschützt.
Zusätzlich wurden lockere Portalabdeckungen sowie einzelne Bereiche des Gewölbes und Mauerwerks stabilisiert und neu verfugt. Dadurch konnten Schwachstellen beseitigt und das Eindringen von Feuchtigkeit dauerhaft verhindert werden.
Nachdem die Oberflächen sorgfältig geglättet und fein überarbeitet worden waren, erhielten die instand gesetzten Bereiche zudem eine Hydrophobierung und Beschichtung. Diese schützt den Beton langfristig vor Witterungseinflüssen und eindringender Feuchtigkeit. Auch die Geländer an Nord- und Südportal wurden gereinigt, vorbereitet und neu beschichtet.
Dauerhaft geschützt für die Zukunft
Nach rund zwei Monaten war die Instandsetzung des Eisenbahndurchgangs abgeschlossen. Wo zuvor abgeplatzter Beton, offene Fugen und freiliegende Bewehrung das Bild prägten, ist die Eisenbahnüberführung heute wieder intakt und für die kommenden Jahre verkehrssicher.










